Utopien, Dystopien, Alte und Junge endlich grauschleierhaft verbunden, kritische Optimisten und alterna(t)ive Nachläufer. 2026 stößt sich alles auf engstem Raum. Leider ist der Begriff Optimist inzwischen in die gleiche Schatulle gerutscht, wie das edle Goethewort vom Gutmenschen.
Ich will nicht altklug agieren, doch habe ich derzeit, metaphorisch ausgedrückt, alle Hände, voll zu tun, um Mitmenschen aller Altersgruppen und Schichtungen vom, nicht rosaroten, aber doch aufbauenden Optimismus zu überzeugen. Vielleicht hilft ein Wort des Aphoristikers Pfeffel, der schon in alter schwerer Zeit schrieb: „Die Menschen und die Pyramiden, sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehen“!
Mein Blick geht auch zu einem der bedeutendsten Naturwissenschaftler und philosophischen Denker der Moderne Prof. Ernst Mayr aus Kempten, der noch im weltweit bestaunten Alter von 100 Jahren an der berühmten Harvard-Universität in den USA in Biologie forschte. Sein Buch „Die Gliederung und der Ursprung der Arten „veranlasste die New York Times dazu, Mayr den Darwin des 20.Jahrhunderts zu nennen.
In einem Interview sagte Mayr:
„Ich glaube nicht an etwas Übernatürliches, aber ich glaube auch nicht, dass wir nur auf der Welt sind, um Spaß zu haben. Wir sind auf der Welt, um die Menschheit ein Stück besser zu machen“.
Liebe Mitklicker. Im nächsten Blogbeitrag geht es um das Thema: „Babylon im Allgäu – Mundart macht Geschichte“!