Mit Couch und Coach zur Waldesruh

Mit Couch und Coach zur Waldesruh

Tief in der Brust wirkt Waldeslust. Einst hat man´s unbewusst gewusst. Da knorzten Eichen vor sich hin. Sinnsuche schien noch nicht so in. Kein „Insein“, aber dennoch drinn.

Doch nun ist World-Wide-Web-Zeit dran. „Waldbaden“ webt den Zauberbann. Viel „Internette“ Worte zünden. Als Weltneuheit sei zu verkünden, was Alte auch schon sorgsam taten, wenn sie den „Grünen Tann“ betraten.

Doch jetzt raunt´s unter Buchenzweigen. Ein Hexenring tanzt Elfenreigen. Der Specht klopft zart am Eichenstamm; wie „Tic-Tok“ hört sich das nun an. „Grünstichig“ träumt der Mensch beseelt. „Glückshormonisch“ hat ihm so gefehlt.

„Es menschelt“, sagt die sanfte Ricke. „Nicht konsequent, was ich erblicke“! „So manche Bäume müssen leiden“! „Sie muten an wie Trauerweiden“! „Ich hoff´, der Waldfan nie vergisst, mein Wald die einz´ge Zuflucht ist.

So ähnlich fühlt der „Allgäu-Blogger“. Zwar machen Waldluftbäder locker, doch gibt´s den „Glückswegreintraum“ nicht, denn überall nagt Umweltgift. Drum frag bei schönen Freizeitzwecken:

„Dein Freund, der Baum! Ist er zu retten? Ansonsten droht statt Waldesruh, ein Fieberbein im Waldbadschuh.

Wie dichtete einst der Klassiker-Blogger F. Schiller: Alles wiederholet sich im Leben. Ewig jung ist nur die Phantasie.

PS : Falls mein Blog gefällt: Weitersagen! Falls nicht: Weiterwarnen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert