Kaum stille Nacht; viel Stress gebracht. So tönt es vielerorts auf den medialen und gesellschaftlichen „Dauerwellen“ der Weihnachtszeit. Die Hoffnungen zur Stressreduktion haben schon einen langen Weihnachtsmannbart.
Der Zwillingsbart dazu heißt wohl „Bürokratieabbau“. In Zeiten ständiger „Habachtstellung“ und, nicht immer nur von Außen geforderter Präsenz will ich dennoch einige adventliche „Weichspülergedanken“ anbringen.
Wie sagte einst der Dichter Rückert ( Deutsche Denker waren auch ohne APP schon Up to date):
„Lass deine Zunge gleich dem Zünglein an der Waage. Wo sie STILL steht, ist die beste Lage!“
Als astronomisch geprägter Mensch würde ich empfehlen, bei entsprechenden nächtlichen Bedingungen als Selbstwiederfindung den Blick nach ganz oben zu lenken.
Weit hinaus zu blicken, bedeutet eben auch, weit hinaus zu denken. Das berührend schöne Sternbild Orion mit dem Sternenkindergarten, dem Orionnebel, lässt erspüren, dass eine verborgene Antenne in uns „Erdverhaftete“ einen anderen Denkhorizont aufscheinen lässt. Die Bereitschaft, sich zu öffnen, ist eine Chance ,nicht nur Rückerts Waage wieder neu zu justieren.
Meine Wünsche an alle Mitleser für friedliche Tage garniere ich mit einem KJ freien Spruch:
„Bei Kassensturz und Kummerfalten wärmt häufig nur noch Händchen halten !“