Tilde Leitner „Ich schmeiß dich gleich mit deinem muffigen Bärenfell vom Opa aus meiner Reihenfelsenhöhle. Alle anderen Männer sind beim Jagen; nur du fauler Flintstonesturkopf ….!!!“ Heutzutage dienen Poposchmeichler-Bärenfelle meist nur noch als Fotodekorationen für „Wonneproppen“. Aber das Bärenfell an sich regt immer noch zu weitschweifenden Gedankengängen an. Vor Jahrtausenden…
Mehr sehenWeihnachten, die uralten Mythen der Raunächte und die bangende wie hoffende Erwartung des neuen Jahres bilden die so bezeichneten Stillen Tage. Der Lichtschein einer Kerze ruft Erinnerungen an längst vergangene Festgefühle und an Menschen wach, die, in der Alltagshektik verblasst, wieder aufscheinen. Eine der klarsten Erinnerungen an meine Kindheit ist…
Mehr sehenZeichnung: Tilde Leitner Pegasus auf Dichterkurs Noch in Erinnerung? Pegasus war das edle antike Ross mit den Schwingen der Fantasie. Das obige Bild zeigt die im Gefühlsstau der Allgäuer Kalkalpen umgedeutete antike Sprachgewalt. Aber gemach! Der fantasiebeflügelte, schwäbische Schöpfer von Mutter Courage und Dreigroschenoper, Bert Brecht, reimte einst auch hier…
Mehr sehenIllustration Tilde Leitner Ankommen und dableiben Ein römischer Journalist von der Legionärszeitung „Limes Südland“ benannte 480 n. Chr. den folgenden Grenzzwischenfall so: PAX ROMANA – CONTRA – OHROPAX Als einst die alten Alemannen, die Iller hochgewandert kamen, versperrten Römer haufenweise den Weg für eine Weiterreise. Die Römer waffenklirrend lachten, die…
Mehr sehenAuf der grenzenlosen Internetmedienautobahn gefährden immer wieder Privatregelverquerfahrer Fahrbahnen. Es wird davor gewarnt, sich von solchen Aktionen zum äußersten rechten oder äußersten linken Fahrbahnrand drücken zu lassen. Suchen Sie den nächsten, klar beschilderten Rastplatz auf. Tanken Sie dort auf keinen Fall als Problemschnelllöser beworbene, in Sammelblasen abgefüllte, mischfarbig schillernde Face-News…
Mehr sehenAls Lecturer (Dosen) 1972 auf Sulawesi Die WWW-Sommerfrische geht zu Ende und es wird wieder mit Elan im ABC-BEET Gereimtes und Ungereimtes gepflanzt oder auch gejätet. „Apropos Sommerfrische“! Nicht zu Unrecht hatten die letzten Monate das Gefühl erzeugt, angesichts oft „blickdichter“ Zukunftsthemen in „Sommerschlaglöchern“ zu sitzen. Und auch die erwartbaren…
Mehr sehenEinige Geistesblitzchen, die mein Gehirn notdürftig erhellen, habe ich für meinen Blogbeitrag festgemacht. Erstmals geht es um die, von mir so bezeichnete „Informationsbockwurst“ zum Schnellverzehr. Gerne will ich da meinen Senf, mal weißwurstig sanft, mal mittelscharf dazugeben. Des weiteren geht es auch um ein komplettes Informationsmenü aus Nachrichten, Bildstrecken und…
Mehr sehenSitz auf der Bank in Rentnerruh; seh´ Menschen gern beim Menscheln zu. Ein jeder, der vorüber rennt, der wird von mir gleich eingescannt. Ich lächle mild und bin so froh, zu seh´n den bunten Menschenzoo. Meist hört man nur knapp: „Hallo“ sagen, anstatt mit Herzenswärme fragen. Smartphone beglotzt und hochrot…
Mehr sehenZwangsurlaub auf Windschiefinsel. Zwar Leckerli, doch Frustgewinsel. Kein Pudelmädel, bin verletzt, als Pudelrüde fehlbesetzt. Kein grader Baum zum Beinchen heben. Im Möwenkot ein Hundeleben. Mein Herrchen fängt den ganzen Tag, nur Hering, den ich gar nicht mag. Abends säuft er bei Kumpanen, derweil ich träum von rosa Damen. Oft schwimmt…
Mehr sehenAlarm im Hirnkasten: Jetzt schlägt´s 13. Wow! Der rührige Teil der Menschheit plant Marslandungen, denkt über quantenschnelle Neuverbindungen uralten Gedankenquarks nach und hofft auf dringend notwendige „Dopaminglücksspenderautomaten“ an jeder übervölkerten Weltecke. Und dennoch: So mancher zähe Hochnebel aus urmystischen Zeitaltern wabert immer noch um geheimweltaffine Gemüter. Die Zahl dreizehn selbst…
Mehr sehenLETZTE KOMMENTARE
Danke lieber Dr. Bidmon für die Mitwanderung. Der Mainstream Wortsalat braucht Pfeffer, sonst bleibt‘s grau und fad.
Lieber herr Schmid, ich freue mich immer wieder von Ihnen zu hören, ob auf Papier oder digital. Deshalb beobachte ich…
Vielen Dank für die guten Wünsche. Vor allem braucht die Wünschelrut‘, wie Kant schon sagt, Verstand mit Mut.
Lieber Herr Schmid, ich gehe gern mit Ihnen, denn als bayerische Schwaben sind wir eine Minderheit im eigenen Land, die…