„Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen“. (Spinoza) Es war Sommer 1966. Joan Baez sang Friedenslieder und der Vietnamkrieg nahm Fahrt auf. Drei Jahre später kletterte der Mensch erstmals aus seiner erdgebundenen Wiege. Und vor 300 Jahren hatte der konfliktreiche Siegeszug der heliozentrischen Welteinsicht begonnen. Im beschaulichen…

Mehr sehen

Po-Taschenteilgehirne (Handys) müssen faktenrein abgeputzt werden. Wer auf seinem tragbaren Gehirnteil nur vorsortierte Meinungsblasen herscrollt und wegwischt, erhält ein „Wischi-Waschi-Weltbild“ mit Wischmobneigung.   Neue Filme im Lande! Wanderungen entlang der demokratischen Abbruchkante. Deutschmännerserie: Abspann für die Demokratie? Grenzsteinversetzer ethischer Normen beißen vermehrt auf Granit!   Ein Gipfel deutscher Lebenslust ist…

Mehr sehen

Meine neue Haltbarkeitsstufe (86er mit Denkmalblick am Fernreiserollator) im vorangegangenen Blogbeitrag kulminierte in dem kernfamiliennahen Spruch:“ Vorsicht, zweiter Frühling! Senioren schlagen aus“! Beruhigender war der Hinweis einer Leserin zu meinem Thema „Sprachbildung“. Ich sei mit meinen Verknüpfungen von Zeitläuften ein wichtiges Scharnier zwischen Generationen. Falls dem so ist, dann bewerte…

Mehr sehen

(Foto: Lustige Viecherl in der Ursuppe) Wer es zu später Stunde versteht, seine „AlltagsgehirnundZungentrott“ Kissen gerecht zu ordnen, verschafft sich wertvolle „Kontemplationsminuten“(Schwäbisch: Vor em Einora). Wie schön, dass manchmal abseits des nie ganz zu stoppenden „Gedankenmühlrades“ unerwartet, in Gehirnarchiven lagernde Wissenspflastersteine aufploppen. Selbst erlebt: Eine zwischen terrestrisch und esoterisch hin…

Mehr sehen

Bild Tilde Leitner Ein Haustier, bekannt als unbeugsamer Hausmöbelmitbesitzer wird gern auch Mieze genannt. Vorab: Gemeint ist sicher nicht die kachelofenferne Europäische Wildkatze. Diese ist weder durch Thunfischanlockdosen, noch durch taktische Streicheleinheiten korrumpierbar. Auf Allgäuer Bauernhöfen bezeichnet man den oft etwas ruppigen Kater (wohl ein wenig abgefärbt) als „Rauliga Katzabaula“….

Mehr sehen

Im Erdmittelalter gab es Trias, Jura und Kreidezeit. Viele Millionen Jahre Vergangenheit. Schultafeln mit Griffeln und schwarze Schreibtafeln mit Kreide. Auch Vergangenheit, wenngleich nur 50 Jahre. Wer Smartphone, Tablet und Suchprogramme schon beinahe als eingewachsene Körperteile sieht, für den sind beide Kreidezeiten unendlich weit weg. Aber nun! 1949. Weihnachtszeit. Ich…

Mehr sehen

Die Folgen des Klimawandels für Generationen und die, oft nur schwer zu versorgenden und zu betreuenden vielen neuen Gesichter hierzulande. Stichwort : Asyl, Krieg, Vertreibung, Suche nach menschenwürdigem Leben, sind Hauptprobleme unserer Gegenwart. Und beide münden in einen Begriff:“ Homo sapiens“. Menschen haben seit 200 Jahren ihre Welt umgepflügt und…

Mehr sehen

„Zerscht a Haurarei am Limes. Dann schpätr a Pax Romana-Duranand en da Ehebettr. Ond jatzt semmr alle Allgäuer.“ Zwei sagenumwobene „MAGATRÄTZERLA“. (Kolonialbairisch: Schmankerln) Das uralte Rezept für die Lumpensuppe wird immer noch von Druidenmund zu Kräuterweible unter dem Flüsterbegriff:“ Landlustiges Aphrodisiakum“ weitergeraunt. Vielleicht hatten dereinst die Allgäuer, bekannt als die…

Mehr sehen

LETZTE KOMMENTARE

E-Mail schreiben

Vom Wühltisch des Lebens

Johann Herrmann Schmid

Buchautor, Amateur-Astronom, Globetrotter und gefürchteter Steinpilzjäger.