„Hermann, Du wirst 87 und denkst echt atypisch und nervig oft an die Eroberung der Planetenräume, mit Schwerpunkt Mars. Du erlebst das doch gar nicht mehr.“ Das sagen mir oft Leute, die dabei sind, ihr eigenes Leben so langsam besenrein aufzuräumen. Ich antworte:“ Die Lebensspanne ist doch das größte Geschenk…
Mehr sehen„Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen“. (Spinoza) Es war Sommer 1966. Joan Baez sang Friedenslieder und der Vietnamkrieg nahm Fahrt auf. Drei Jahre später kletterte der Mensch erstmals aus seiner erdgebundenen Wiege. Und vor 300 Jahren hatte der konfliktreiche Siegeszug der heliozentrischen Welteinsicht begonnen. Im beschaulichen…
Mehr sehenPo-Taschenteilgehirne (Handys) müssen faktenrein abgeputzt werden. Wer auf seinem tragbaren Gehirnteil nur vorsortierte Meinungsblasen herscrollt und wegwischt, erhält ein „Wischi-Waschi-Weltbild“ mit Wischmobneigung. Neue Filme im Lande! Wanderungen entlang der demokratischen Abbruchkante. Deutschmännerserie: Abspann für die Demokratie? Grenzsteinversetzer ethischer Normen beißen vermehrt auf Granit! Ein Gipfel deutscher Lebenslust ist…
Mehr sehenMeine neue Haltbarkeitsstufe (86er mit Denkmalblick am Fernreiserollator) im vorangegangenen Blogbeitrag kulminierte in dem kernfamiliennahen Spruch:“ Vorsicht, zweiter Frühling! Senioren schlagen aus“! Beruhigender war der Hinweis einer Leserin zu meinem Thema „Sprachbildung“. Ich sei mit meinen Verknüpfungen von Zeitläuften ein wichtiges Scharnier zwischen Generationen. Falls dem so ist, dann bewerte…
Mehr sehenIn diesem Monat zähle ich 86 Jahre und bin weiterhin förderndes Mitglied der Demokratie. Gerne wäre ich altersmilder unterwegs, aber die Zeiten sind zum zweiten Mal (Einst schon 1944-1950) extrem fordernd und phasenweise überfordernd. In meinem Debütjahr für das Lebenstheater, nämlich 1939 herrschte ein aus dem deutschen Sprachraum stammender, guttural…
Mehr sehen(Foto: Lustige Viecherl in der Ursuppe) Wer es zu später Stunde versteht, seine „AlltagsgehirnundZungentrott“ Kissen gerecht zu ordnen, verschafft sich wertvolle „Kontemplationsminuten“(Schwäbisch: Vor em Einora). Wie schön, dass manchmal abseits des nie ganz zu stoppenden „Gedankenmühlrades“ unerwartet, in Gehirnarchiven lagernde Wissenspflastersteine aufploppen. Selbst erlebt: Eine zwischen terrestrisch und esoterisch hin…
Mehr sehenBild Tilde Leitner Ein Haustier, bekannt als unbeugsamer Hausmöbelmitbesitzer wird gern auch Mieze genannt. Vorab: Gemeint ist sicher nicht die kachelofenferne Europäische Wildkatze. Diese ist weder durch Thunfischanlockdosen, noch durch taktische Streicheleinheiten korrumpierbar. Auf Allgäuer Bauernhöfen bezeichnet man den oft etwas ruppigen Kater (wohl ein wenig abgefärbt) als „Rauliga Katzabaula“….
Mehr sehenIm Erdmittelalter gab es Trias, Jura und Kreidezeit. Viele Millionen Jahre Vergangenheit. Schultafeln mit Griffeln und schwarze Schreibtafeln mit Kreide. Auch Vergangenheit, wenngleich nur 50 Jahre. Wer Smartphone, Tablet und Suchprogramme schon beinahe als eingewachsene Körperteile sieht, für den sind beide Kreidezeiten unendlich weit weg. Aber nun! 1949. Weihnachtszeit. Ich…
Mehr sehenDie Folgen des Klimawandels für Generationen und die, oft nur schwer zu versorgenden und zu betreuenden vielen neuen Gesichter hierzulande. Stichwort : Asyl, Krieg, Vertreibung, Suche nach menschenwürdigem Leben, sind Hauptprobleme unserer Gegenwart. Und beide münden in einen Begriff:“ Homo sapiens“. Menschen haben seit 200 Jahren ihre Welt umgepflügt und…
Mehr sehen„Zerscht a Haurarei am Limes. Dann schpätr a Pax Romana-Duranand en da Ehebettr. Ond jatzt semmr alle Allgäuer.“ Zwei sagenumwobene „MAGATRÄTZERLA“. (Kolonialbairisch: Schmankerln) Das uralte Rezept für die Lumpensuppe wird immer noch von Druidenmund zu Kräuterweible unter dem Flüsterbegriff:“ Landlustiges Aphrodisiakum“ weitergeraunt. Vielleicht hatten dereinst die Allgäuer, bekannt als die…
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Danke lieber Dr. Bidmon für die Mitwanderung. Der Mainstream Wortsalat braucht Pfeffer, sonst bleibt‘s grau und fad.
Lieber herr Schmid, ich freue mich immer wieder von Ihnen zu hören, ob auf Papier oder digital. Deshalb beobachte ich…
Vielen Dank für die guten Wünsche. Vor allem braucht die Wünschelrut‘, wie Kant schon sagt, Verstand mit Mut.
Lieber Herr Schmid, ich gehe gern mit Ihnen, denn als bayerische Schwaben sind wir eine Minderheit im eigenen Land, die…