Zum Thema Alter war unlängst Hochinteressantes aus urgeschichtlichen Tagen zu lesen: Gegenstand war der, nach derzeitigem Stand der Forschung erste aufgerichtet schlurfende Menschenaffe, benannt UDO. Dessen Knochenfragmente waren in einer Tongrube im östlichen Allgäu an das Tageslicht gekommen. Das in einer Ausstellung in Pforzen gezeigte und vielfotografierte Modell des maskulinen…
Mehr sehen„Andre Zeiten, andre Vögel. Andre Vögel, andre Lieder. Sie gefielen mir vielleicht, wenn ich andere Ohren hätte.“ (Heinrich Heine) Gar viele nützen Krisenzeiten; wollen Fakten und Vernunft bestreiten. Als langerprobter „Selbstdenker“ reise ich derzeit oft nebelgrau durch die Zeiten, während manche Zeitgenossen scheinbar gehirnschonend von bestimmten Interessengruppen „vorabbedacht „und von…
Mehr sehenHeureka! Unter Anteilnahme diverser DNA-und AHA Schichten bin ich jetzt 87 Jahre alt geworden. Meine weit verstreuten körpereigenen Organe habe ich deshalb mit Einzelwidmung begrüßt. Vorneweg mein Herz mit dem verpartnerten Herzschrittmacher. (Dank an die ärztliche Kunst). Wie entspannend, wenn sich die wertgeschätzten Einzelorgane organisch zu einem Harmonieklang zusammenfügen. Jungvolk…
Mehr sehenUtopien, Dystopien, Alte und Junge endlich grauschleierhaft verbunden, kritische Optimisten und alterna(t)ive Nachläufer. 2026 stößt sich alles auf engstem Raum. Leider ist der Begriff Optimist inzwischen in die gleiche Schatulle gerutscht, wie das edle Goethewort vom Gutmenschen. Ich will nicht altklug agieren, doch habe ich derzeit, metaphorisch ausgedrückt, alle Hände,…
Mehr sehenDie Zeit vergeht, sagst Du? Ach nein! Sie steht – vergehen tun wir allein. Austin Dobson „Frost Neujahr“, macht hoffentlich viel Hirne klar. Aber wie heißt es so schön beim alljährlichen neugeschärften Betrachten von 8 Milliarden menschlicher Stecklinge auf dem Zugluft-Erdboden: „Manche denken nur ans Kauen; andere hörbar ans…
Mehr sehenKaum stille Nacht; viel Stress gebracht. So tönt es vielerorts auf den medialen und gesellschaftlichen „Dauerwellen“ der Weihnachtszeit. Die Hoffnungen zur Stressreduktion haben schon einen langen Weihnachtsmannbart. Der Zwillingsbart dazu heißt wohl „Bürokratieabbau“. In Zeiten ständiger „Habachtstellung“ und, nicht immer nur von Außen geforderter Präsenz will ich dennoch einige adventliche…
Mehr sehenDichter dran zu sein am Geschehen! Das erhoffen sich Textmacher aller Coleur, wenn sie „Schriftsätze“ (Ein gelegentlich Unbehagen ausströmendes Wort) mit Bonmots, maßgeschneidertem Politspezial, Apercus, Sottisen, Glossen, Repliken oder landschaftseigenen Durst-und Fruststillenden Sprüchen aufzaeumen. Sozusagen die „Brillenputztücher“ der Meinungsvielfalt. Ich gestehe; auch ich richte meine Wortsalate gerne mit „Wahrheits-Körnchenwürze“und gewissensbissiger…
Mehr sehenBei Zahnweh kann der Arzt Schmerz senken; doch nagt der Zahn der Zeit an einem, so hilft statt Greinen klares Denken. Grauschleier, unsortierte Sturzbachinfos, statt mildem Weisswurstsenf gärender „Motzrich“, Bräunungsmilch gegen arische Blässe mit Ablaufdatum, Regierung mit hartem Durchgriff gegen Bürgergeld, Milliardäre in der EU immer reicher und anstatt ein…
Mehr sehenDort wo der aktuelle Blätterwald rauscht, ist leider auch so manche „Schnappatmung“ nicht weit. Dieser disharmonische Vorgang nennt sich in meinem Küchenlatein „Trachea furibundis“. (Ovid, Homer und Vergil mögen mir verzeihen und Kirchenlateiner mir vergeben.) Aber es gibt einen berührenden, sinnstiftenden Unterschied, ob man mit Schnappatmung die oft kaum verständlichen…
Mehr sehenZeichnung Tilde Leitner „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?“ Manche wollen schon seit Kindertagen, lammfromm um Erlaubnis fragen. Und Schiller meinte in seinem Wallenstein:“ Leicht beieinander wohnen die Gedanken. Doch hart im Raume stoßen sich die (Tat)Sachen.“ Ich habe neben den gedankenschweren Kopfkissen einen Notizblock liegen, um…
Mehr sehen„Hermann, Du wirst 87 und denkst echt atypisch und nervig oft an die Eroberung der Planetenräume, mit Schwerpunkt Mars. Du erlebst das doch gar nicht mehr.“ Das sagen mir oft Leute, die dabei sind, ihr eigenes Leben so langsam besenrein aufzuräumen. Ich antworte:“ Die Lebensspanne ist doch das größte Geschenk…
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Danke lieber Dr. Bidmon für die Mitwanderung. Der Mainstream Wortsalat braucht Pfeffer, sonst bleibt‘s grau und fad.
Lieber herr Schmid, ich freue mich immer wieder von Ihnen zu hören, ob auf Papier oder digital. Deshalb beobachte ich…
Vielen Dank für die guten Wünsche. Vor allem braucht die Wünschelrut‘, wie Kant schon sagt, Verstand mit Mut.
Lieber Herr Schmid, ich gehe gern mit Ihnen, denn als bayerische Schwaben sind wir eine Minderheit im eigenen Land, die…