Wahrheitsfindung vor Urteilsfindung: So ist Demokratie!

Wahrheitsfindung vor Urteilsfindung: So ist Demokratie!

„Andre Zeiten, andre Vögel. Andre Vögel, andre Lieder. Sie gefielen mir vielleicht, wenn ich andere Ohren hätte.“ (Heinrich Heine)

Gar viele nützen Krisenzeiten; wollen Fakten und Vernunft bestreiten. Als langerprobter „Selbstdenker“ reise ich derzeit oft nebelgrau durch die Zeiten, während manche Zeitgenossen scheinbar gehirnschonend von bestimmten Interessengruppen „vorabbedacht „und von der „Wahl- bis zur Endurne“ mit „Fertigdenklösungen“ begleitet werden.

Bedarfsfanatisierbare Besserwisser wachsen an jedem spaltbaren Holzgewächs. Ich helfe mir, indem ich meine zum „Mit-und Nachdenken“ vorgesehenen Gehirnareale nach Info-Sturzfluten umgehend wieder zum Trocknen aufhänge. Die Wäscheleine dazu heißt: “ Wer, wo, wann, wie und was und nie Pauschalherabsetzung, Unvernunft und Demokratieverachtung.

Persönlich bin ich natürlich sehr angefasst, wenn ich erlebe, dass ein „deutschartiger „Staatsmann in einem Land, in dem ich vor 60 Jahren meinen weltbürgerlichen „Hippietraum „ausleben konnte, nach dem Erklimmen der Macht zu zerspaltendem Cäsarentum fand.

Bedrückend und viele Fragen aufwerfend fand ich es auch, dass in Osteuropa die Osterzeit, das überragende religiöse Datum christlicher Orthodoxie nur Kraft fand, die Waffen für ein paar Stunden zum Schweigen zu bringen. Über welche in das Überirdische deutende Glaubenswelt haben die Kriegsparteien da wohl nachgedacht? Da ich weiterhin ein standhafter „kritischer Optimist „bleiben will und werde, möchte ich den Blog mit einem, auf den ersten Blick lediglich schalkhaften, aber dennoch tiefergrabenden Gedicht zu Österlichem abschließen.

Der Schwabe Eduard Mörike reimte im 19.Jahrhundert :„Die Gelehrten und die Pfaffen streiten sich mit viel Geschrei: Was hat Gott zuerst geschaffen? Wohl die Henne, wohl das Ei? Wäre das so schwer zu lösen? Erstlich ward ein Ei erdacht. Doch da noch kein Huhn gewesen, darum hat’s der HAS‘ gebracht“!          

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